Im Koalitionsvertrag wurden verschiedene Änderungen im Migrations- und Flüchtlingsrecht angekündigt. So ist unter anderem eine grundlegende Reform des Staatsangehörigkeitsrechts vorgesehen, mit der die Einbürgerung und damit die Integration in die deutsche Gesellschaft erleichtert werden soll.
Die Tagung unternimmt eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Vorgaben zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und reflektiert problematische Fragen wie etwa die Identitätsklärung oder die Einordnung in die inländischen Lebensverhältnisse. Dabei sollen auch neuere Entwicklungen in der Rechtsprechung aufgezeigt und über Erwartungen an die Einbürgerungsoffensive diskutiert werden.
Neben der Teilnahme an der Tagung in Speyer vor Ort wird auch die Möglichkeit angeboten, sich online zuzuschalten.
Referierende und Themen sind u. a.:
- Was ist „deutsch“? Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf Zugehörigkeit und Staatsangehörigkeit / PD Dr. Özkan Ezli, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
- „Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse“ als Einbürgerungsvoraussetzung / Prof. Dr. Tarik Tabbara, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
- Anforderungen an eine gelingende Einbürgerungspraxis / Dr. Jan Schneider, Sachverständigenrat für Integration und Migration
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und kann auch als Fortbildungsveranstaltung anerkannt werden.
Anmeldungen zur Tagung können unter folgendem Link vorgenommen werden.
Practical information
- Venue
- Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Freiherr-vom-Stein-Str. 2, 67346 Speyer
- Where
- Deutschland
- When
- to
- Languages
- German
- Organiser
- Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
- Source
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